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donderdag 27 maart 2014

Workshop Das Fremde, die Fremde, der Fremde: Repräsentation, Inszenierung, Praktiken. Keulen, 8 november 2014

CfP ADNG/WDNG Workshop
Das Fremde, die Fremde, der Fremde: Repräsentation, Inszenierung, Praktiken Köln 7./8. November 2014


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Zeitlich liegt der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf dem 20. Jahrhundert. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Bei dem diesjährigen Workshop steht die Kategorie des Fremden im Mittelpunkt: Wie waren sich die Niederlande und Deutschland jeweils fremd? Inwiefern gab es eine gemeinsame Vorstellung vom Fremden? Damit möchten wir auch an die deutsch-niederländische Forschung zu Besatzungszeit anschließen und gleichzeitig zugehörige Themenfelder wie etwa Erinnerungskultur und Kanonbildung zeitlich und räumlich ausweiten.


Stichworte aus den Quellen wie „Hollandgänger“, „Exilant“ oder „Kommunist“ verweisen auf die Figuren und Kategorien des Fremden und deren Rolle für die jeweilige Konstruktion des Eigenen. Gleiches gilt für Schlagworte wie Migration und Dekolonisierung. Im Anschluss an die Überlegungen von Ortrud Gutjahr und Andreas Hetzel in KulturPoetik 2003/04 möchten wir einige Kategorien aufgreifen und folgende Fragen aufwerfen:

  • Wie sahen Zuschreibungsmuster und Repräsentationen des Fremden in Text und Bild aus (in den beiden Ländern oder innerhalb transnationaler Felder)?
  • Wie sind Archive (im Foucault’schen Sinn) von Fremdheitsvorstellungen entstanden und auf welche dieser Archive konnten deutsche und niederländische Akteure im 20. Jahrhundert zurückgreifen?
  • Welche Inszenierung von Unterschieden zum Fremden ließ sich beobachten?
  • Welche Praktiken der Grenzüberschreitung im wörtlichen und übertragenen Sinn gab es zwischen dem jeweils Eigenen und Fremden?
  • Wir laden Doktorand_innen und Postdocs aus dem Feld der deutsch-niederländischen Geschichte oder benachbarter Disziplinen wie Ethnologie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft dazu ein, sich für einen Vortrag zum Thema des „Fremden“ in der deutsch-niederländischen Geschichte zu bewerben.
  • Außerdem können sich Studierende und Graduierte, die zu Themen der deutsch- niederländischen Geschichte im 20. Jahrhundert im Allgemeinen arbeiten, für eine Poster- Präsentation ihrer Arbeiten bewerben.
  • Wir bitten jeweils um die Zusendung von Abstracts (500 Wörter) mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 30. April 2014 (Vorträge) bzw. 15. Juni 2014 (Poster) an Esther Helena Arens, Institut für Niederlandistik, Universität zu Köln unter esther.arens@uni-koeln.de und Nicola Borchardt, Historisches Seminar, Universität Hamburg unter nicola.borchardt@uni-hamburg.de